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Räuchern – Gelebtes Brauchtum

Raunächte: Abschluss & Neubeginn

Zwischen dem 25. Dezember und 6. Jänner, in den sogenannten Raunächten, ist dem alten Volkswissen zufolge die Schwelle zwischen Diesseits und Jenseits besonders niedrig. Es ist die Zeit, in der Chaos mit Ordnung kämpft und wilde Geister und Dämonen durch die Lande ziehen. Es ist aber auch eine Zeit des Wandels und Neubeginns, der Reinigung und der Besinnung.

Die Tage und Nächte in dieser Phase haben eine besondere Bedeutung: Es sind Lostage oder Schicksalstage – so ist alles, was an diesen Tagen passiert, von Bedeutung, selbst Träume sollen visionär sein. In dieser Zeit hat man aber auch die Möglichkeit, das neue Jahr mitzugestalten und zu beeinflussen. Denn jeder Tag der Raunächte steht repräsentativ für einen (Mond-)Monat im kommenden Jahr und jede Raunacht bringt demnach die Chance mit sich, bestimmte Vorhaben mit der Kraft der Intuition positiv zu beeinflussen.

Ein bis heute weit verbreiteter Brauch in den zwölf Raunächten ist das Räuchern. Um Haus, Mensch und Tier vor Unheil zu schützen, werden Heilpflanzen und Harze in Räucherschalen verräuchert und in jeden Winkel getragen. Dazu spricht man spezielle Gebete, welche die Schutzwirkung des Rauches noch verstärken.

Auch wenn wir in unserer modernen Gesellschaft Brauchtum und Tradition vielleicht nicht allzu intensiv pflegen, können wir die mystische Zeit zwischen den Jahren dennoch für persönliche Räucher-Rituale nützen, uns Schutz für unsere Liebsten wünschen, das vergangene Jahr abschließen und uns auf das neue vorbereiten. Das Räuchern hilft uns, aus dem Alltag herauszutreten, uns auf uns selbst zu konzentrieren und unsere Gedanken zu bündeln.

„Zu den wichtigsten Räucherkräutern gehören für mich Salbei und Wacholder, erklärt Christina Mauracher, medizinische Ayurveda-Spezialistin und Leiterin des Sonnhof-AyurvedaZentrums. „Der Salbei hat eine starke Reinigungskraft und der intensive Duft des Wacholders vertreibt negative Energien. Selbstverständlich kann man aber auch verschiedene Zutaten kombinieren. So bieten sich beispielsweise auch Kampfer, Myrrhe oder Thymian an. Ich empfehle jedem, sein eigenes Räucherritual zu entwickeln. Auch wenig spirituelle Menschen werden schnell feststellen, dass solch ein Ritual hilft, aus dem Alltag herauszutreten, Energien zu bündeln und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.“

Räucherkräuter im Überblick

Was brauche ich zum Räuchern? Räucherschale, Räuchersand und Kohle

Vorbereitung auf die Raunächte

Stellen Sie sich ganz bewusst Fragen zum alten Jahr

Die aktuellen Ayurveda-Programme & -Angebote

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