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Vata, Kapha, Pitta – Welcher Ayurveda Typ bin ich?

Bin ich Vata, Kapha oder Pitta? Diese Frage beantworten Ihnen beim Aufenthalt im Ayurveda Resort Sonnhof die indischen Ayurveda-Spezialisten. Hier erfahren Sie zusammengefasst Wissenswertes über Europäisches Ayurveda und die Konstitutionstypen.

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Was ist der Grundgedanke des Ayurveda?

Einfach zusammengefasst: Der Mensch besteht aus 5 Elementen, den Bausteinen des Lebens. Jedes Element hat Einfluss auf Körper und Geist. Kommen diese Elemente aus dem Gleichgewicht, reagieren Körper und Seele mit Verstimmung bis Krankheit. Ziel des Ayurveda ist es, das Gleichgewicht der Elemente herzustellen und zu halten.

Aus welchen Elementen bestehen wir also nach Ayurveda?

Das sind Feuer, Erde, Wasser, Luft und Äther (Raum). Erde steht körperlich für Knochen, Knorpel, Bänder, Nägel, Muskulatur, Sehnen, Haut und Haare. Die Nase mit dem Geruchssinn ist das Sinnesorgan der Erde. Das ausführende Organ ist der Anus. Wasser ist für die Absonderungen der Verdauungssäfte und Speicheldrüsen zuständig, für Schleimhäute und Plasma. Die Zunge ist das Sinnesorgan des Wassers. Wasser ist unerlässlich für die Funktion der Gewebe, Organe und der verschiedenen Systeme im Körper. Feuer steht für Stoffwechsel und Enzymsystem, Verdauung, Intelligenz, Körpertemperatur, Denkvorgänge und Sehvermögen. Sinnesorgan ist das Auge, ausführendes Organ sind die Füße. Luft steht für Bewegungen der Muskulatur, den Herzschlag, das Ein- und Ausatmen, die Bewegungen der Magenwand und des Darmes sowie alle Bewegungen des zentralen Nervensystems. Der Luft ist der Tastsinn und die Haut als Sinnesorgan zugeordnet. Der Äther (Raum) steht für Mund, Nase, Magen-Darmtrakt, Atemtrakt, Brustraum, Kapillaren, Lymphbahnen, Gewebe und Zellen. Sinnesorgan ist das Ohr.

Hat jeder Mensch gleich viel von allen Elementen?

Nein, es gibt Typen, je nach Menge der Elemente und wie sie zusammenspielen. Diese Typen nennt man im Ayurveda Doshas. Sie regeln alle Vorgänge der Erhaltung und Zerstörung im Körper. Sie prägen das Temperament und die Konstitution des Einzelnen. Sie heißen Vata (Luft und Äther), Pitta (Wasser und Feuer) und Kapha (Erde und Wasser). Jeder Mensch hat alle Doshas in sich, aber je nach Konstitution und Temperament von dem einen mehr oder weniger. Das ergibt den individuellen Dosha-Typ. Dosha heißt eigentlich »Fehler« (»das, was verdirbt«). Das kommt daher, dass die Bioenergien die Fähigkeit haben, die »Dhatus (Körpergewebe) zu verderben« und damit den Körper krank zu machen. Das heißt, ein Ungleichgewicht oder Störungen der Doshas bilden letztlich die Ursache von Krankheiten.

Funktionieren die Doshas für sich alleine?

Nein, immer im Zusammenspiel. Schauen wir uns die Natur an: Der Regen bringt der Erde Feuchtigkeit (Kapha). Die Sonne bringt mit ihrer Wärme (Pitta) alle Früchte zum Reifen. Der Wind (Vata) ist für die Befruchtung der Pflanzen verantwortlich. Wenn die Doshas also harmonisch zusammenarbeiten, tragen sie zum Leben bei. Wenn sie nicht harmonisch sind, gibt es Überflutungen (Kapha), Hitzeperioden (Pitta) oder Stürme (Vata). Das Gleiche gilt auch für unseren Körper.

Wie erkenne ich, welcher Ayurveda Typ ich bin?

Das hängt von der Konstitution ab. Sie setzt sich aus den drei Doshas zusammen, prägt Charakter und Persönlichkeit, das äußere Erscheinungsbild und die Neigung zu Krankheiten. Insgesamt gibt es hier zehn Möglichkeiten, wie die Doshas zusammenhängen können. Es gibt die reinen Typen, die von nur einem Dosha dominiert werden. Es gibt die Mischtypen mit zwei dominanten Doshas. Und ganz wenige sind Drei-Dosha-Typen, bei denen alle drei Elemente gleichmäßig dominieren.

Gibt es gute und schlechte Konstitutionstypen?

Nein, das gibt es nicht. Es gibt ein individuelles Gleichgewicht, das sich auch ständig verändert. Gleichgewicht der Doshas bedeutet Gesundheit, Ungleichgewicht die Tendenz zur Krankheit. Ayurveda unterscheidet auch zwischen der Grundkonstitution bei der Geburt (Prakriti) und dem Vikriti, dem Jetzt-Zustand.

Was sind die genauen Merkmale eines bestimmten Ayurveda Typ?

VATA. Wird jener Typ Mensch genannt und charakterisiert, der schlank gebaut ist, wenig wiegt, flexibel und ständig in Bewegung ist. Es handelt sich um einen schnellen Denker, der auch wieder schnell vergisst und meist ängstlich reagiert. Vata-Typen neigen Ayurveda zufolge zu Verdauungsstörungen und Untergewicht und sollen daher – unbedingt regelmäßig – gekochte und nährende Kost bevorzugen und warme Getränke zu sich nehmen. Auch die Mahlzeiten sollten warm sein und etwas Fett enthalten. Die empfohlenen Geschmacksrichtungen sind salzig, sauer und süß, da sie Vata entgegenwirken.

PITTA. Ein Pitta-Typ ist von durchschnittlicher Figur, agil und entscheidungsfreudig, führt gerne,
verliert schnell die Fassung und reagiert oft cholerisch. Er hat laut Ayurveda ein starkes Verdauungsfeuer und neigt deshalb zu Heißhunger. Er kann kalte und warme Speisen zu sich nehmen, muss aber darauf achten, nicht zu viel auf einmal zu essen und Frittiertes und Gebratenes zu meiden. Die Geschmacksrichtungen, die Pitta reduzieren, sind bitter, süß und herb.

KAPHA.
Die Kapha-Person ist korpulent und verfügt über einen ruhigen Charakter, bleibt bei Stress-Situationen ausgeglichen, neigt nicht zur Hektik, vielmehr zu Müßiggang. Geduld, Seelenstärke und Sanftmut zeichnen sie aus. Kapha-Typen neigen zu langsamer Verdauung und haben einen niedrigen Umsatz, weshalb sie bei unzureichender Bewegung leichter übergewichtig werden. Warme Speisen und Getränke, wenig Fleisch, viel Gemüse mit bitterem und herbem Geschmack und Scharfes wirken diesen Tendenzen entgegen.

Haben Sie sich in einem der drei Ayurveda Typen erkannt? Im Zentrum des European Ayurveda, im Ayurveda Resort Sonnhof in Thiersee in Tirol in Österreich, bekommen Sie gerne weiterführende Informationen. Bei ihrer Ayurvedakur wird Ihr Konstitutionstyp von indischen Ayurvedaspezialisten bestimmt.

www.sonnhof-ayurveda.at

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